22/III Mariage à Las Vegas
Es war bereits später Nachmittag, als die Maschine aus Melody Ville den Flughafen von Las Vegas erreichte. An Bord des Flugzeugs befand sich die komplette Hochzeitsgesellschaft von Mäckie Mackenzie und Raffi de Mahaffy, einschließlich des Brautpaars selbst. Unter den Gästen befanden sich Trudy Mackenzie, Bambina Knirsh, Luis Figaro, Harry Crane und Emba van de Driesche, wobei die letzten vier eigentlich gar nichts mit Mäckie zu tun hatten. Sie besuchten zwar alle die gleiche Schule, hatten aber noch nie ein einziges Wort miteinander gewechselt. "Las Vegas, die Stadt der Engel! Ich habe mir schon immer gewünscht, einmal hierher zu kommen," stieß Trudy einen lauten Freudenschrei aus und küsste daraufhin den schmutzigen Straßenbelag. "Stadt der Engel? Ich dachte immer, das wäre Los Angeles," wunderte sich Luis und Bambina zuckte mit den Schultern. "Maybe das is alles das gleiche, who knows, sweety pie." "Können wir jetzt endlich los?" verdrehte Emba genervt die Augen und schließlich hielt eine lange, schwarze Limousine vor der Gruppe. "Oh wie geil, wir driven wie die Stars! Ich platze vor Aufregung!" schrie sich Bambina die Seele aus dem Leib, doch Mäckie stieß sie mit voller Wucht von sich weg, so dass Luis und Emba sie auffangen mussten. "Das ist meine Limousine, ihr Stinkmorcheln. Die Betonung liegt auf meine! Habt ihr das verstanden? Die ist für meinen fummeligen Bräutigam und mich reserviert – und es gibt leider, leider keinen Platz mehr für euch, denn der Kofferraum ist schon voll mit meinem Gepäck. Seht doch selbst zu, wir ihr ins Hotel kommt!" rief Mäckie in einem garstigen Ton. Eilig kletterte sie in den Wagen und zog Raffi hinter sich her, danach schlug sie mit einem lauten Knall die Tür zu und der Wagen setzte sich in einem rasanten Tempo Bewegung. Luis, Emba, Harry, Bambina und Trudy schauten ihnen mit offenen Mündern nach.
Starring
Mackenzie Rosman as Mäckie Mackenzie
Dustin Milligan as Raffi de Mahaffy
Melissa McCarthy as Dana Beseburgh (credit only)
Steven Culp as Ben Delany (credit only)
James Hyde as Hank Bennett (credit only)
Juliett Mills as Tabatha Lopez (credit only)
Juliett Mills as Tabitha Bennett (credit only)
Nicholle Tom as Graaz Lopez
David Gallagher as Harry Crane
Halle Berry as Eschke Doughter (credit only)
Jesse Metcalfe as Luis Figaro
Keshia Knight-Pulliam as Bambina Knirsh
Jan Hoag as Murgy Muschka (credit only)
Nicollette Sheridan as Alaska Lennox (credit only)
Jennifer Love Hewitt as Mary Frances
Landry Allbright as Ruthie Mackenzie
Guest Starring
Jessica Biel as Emba van de Driesche
Barbara Crampton as Medusa Mackenzie
Christine Elise as Angelique
Andrea Evans as Trudy Mackenzie
Beverley Mitchell as Chastity Bellet
Währenddessen befanden sich Graaz Lopez und ihre beste Freundin Chastity Bellet im vornehmsten Hotel von ganz Las Vegas, dem "Excelsior". Sie hatten sich dort eine Suite gemietet, um ein paar Tage Urlaub zu machen. "Das ist für Sie," meinte Chastity augenzwinkernd und drückte dem Hotelpagen, der das schwere Gepäck in die Suite getragen hatte, einen Hundert-Dollar-Schein in die Hand. Nachdem der Page verschwunden war, ließ sich Chastity mit dem Rücken auf das große Doppelbett fallen. "Komm her, Schnucki," winkte sie Graaz zu sich, die sich zögernd näherte. "Jetzt hauen wir so richtig auf die Pauke! Vorbei ist das Leben als Klostersklavin – wir sind frei, wir sind steinreich, und vor allem sind wir einfach nur scharf und willig! Küss mich und sag mir, dass du eine versaute Ziege bist, die sich amüsieren will!" Graaz überlegte nicht lange und gab Chastity einen langen Zungenkuss. Anschließend sprang sie mit den Worten "Ich bin eine versaute Ziege und will meinen Spaß!" auf und rannte zur Stereoanlage. Sie legte eine CD mit Rockmusik ein und stellte sie auf die höchste Stufe. "Yeah baby, let’s rock!" kreischte Chastity übermütig und hüpfte auf dem Bett herum. Sie machte sich über eine Flasche Champagner her, die neben dem Bett stand, und genehmigte sich einen großen Schluck. Graaz kam angelaufen und ließ sich ebenfalls volllaufen. Die beiden Mädchen fassten sich an den Händen und tanzten wild durch die gesamte Suite. "Wir sind die besten, ja, wir haben den Beat!" lachte Chastity lauthals und stieß mit einem Arm eine Blumenvase vom Tisch. Graaz machte es ihr nach und zerschlug mit einem Stuhl den großen Wandspiegel, so dass er zersplitterte. Danach rissen sie die Polster aus der Couchgarnitur und steckten sie in die Badewanne. Chastity und Graaz leerten noch die komplette Minibar und ließen sich dann schließlich erschöpft auf dem Teppichboden nieder.
Nachdem Trudy Mackenzie ihre Sachen ausgepackt hatte, war sie in die Hotelbar gegangen, um sich einen Martini mit vielen Oliven zu genehmigen. An der Bar entdeckte sie eine Frau, die etwas bei sich hatte, was anscheinend nicht ihr gehörte. Mit schnellem Schritt näherte sich Trudy der Frau und packte sie an ihrem rechten Arm. "So geht das aber nicht hier!" platzte es förmlich aus ihr heraus. "Was soll das? Lassen Sie mich gefälligst los, Sie...!" kreischte die blonde Frau los. "Du?!" sagten beide gleichzeitig, als sie sich gegenseitig in die Augen sahen. Es handelte sich um Medusa Mackenzie, Trudys Schwester, und somit um Mäckies Mutter. "Du gibst mir jetzt sofort meinen Mantel!" forderte Trudy Medusa auf. "Deinen Mantel? Den habe ich mir gerade gekauft!" erwiderte Medusa schnippisch und nahm den Mantel, der neben ihr auf dem Barhocker lag, auf ihren Schoß. "Ha, gestohlen hast du den!" zischte Trudy und versuchte nach dem Mantel zu greifen. "Jetzt reicht’s aber!" konterte Medusa und versuchte Trudy an ihrem Vorhaben zu hindern. "Du gibst mir jetzt sofort meinen Mantel, du Schlampe!" Trudy versuchte erneut ihrer Schwester den Mantel zu entwenden. "Finger weg oder ich rufe die Polizei. Loslassen!" Medusa stand auf und stieß Trudy von sich weg. "Du rückst jetzt sofort meine Sachen raus, du miese Schlange. Du hast mir schon damals immer alles weggenommen. Und das lasse ich mir nicht länger bieten." Trudy griff nach einem Ärmel des Mantels und zog so fest daran, wie sie nur konnte. "Der Mantel wird niemals dir gehören!" triumphierte Medusa, als plötzlich der Ärmel abriss. "Du hast meinen Mantel zerstört, du miese Schlange!" zischte Medusa. "Das ist mein Mantel, verdammter Mist!" Trudy nahm den Martini und schüttete ihn ihrer Schwester ins Gesicht. "Ich warne dich, lass dich bloß nicht auf Mäckies Hochzeit blicken!" drohte Trudy ihrer Schwester und verschwand dann durch den Seiteneingang aus der Bar.
Während Bambina die Klamotten aus ihrem Koffer in dem kleinen Kleiderschrank in ihrem Hotelzimmer verstaut hatte, hatte jemand von außen einen Zettel unter der Tür durchgeschoben. "Oh, für mich?" wunderte sie sich und hob das Blatt Papier auf. Darauf war in feinster Schönschrift "Oh mia Bella, ich erwarte dich um neun Uhr im Whirlpool. Bitte komm. Dein Bello." "Hmmm, das riecht really nach Sex, ich kann es almost sehen," lachte Bambina sich ins Fäustchen und lief dann zu ihrem Schrank, um sich in Schale zu werfen. Sie zog sich einen klitzekleinen Bikini mit Tigermuster an, stieg in ihre Badeschlappen und rannte dann im Sauseschritt nach draußen, wo der Whirlpool stand. Schon von weitem konnte sie erspähen, dass Luis bereits darin saß. Er hatte eine Kerze angezündet, die das ganze Ambiente in ein romantisches Licht versetzte. "Du bist gekommen," strahlte Luis über das ganze Gesicht, als Bambina mit einem Satz in den Whirlpool sprang und sich dabei ganz gewaltig den Kopf anstieß. Während die beiden ihr intimes Stelldichein feierten, betrat Graaz die Hotelterrasse. Chastity war eingeschlafen und sie hatte sich kurzerhand aus dem Zimmer geschlichen, um ein bisschen frische Luft zu schnappen. Doch als sie sah, dass ihre beiden besten Freunde Luis und Bambina miteinander im Whirlpool zu Gange waren, ging ihr die Hutschnur hoch. "Oh mein Gott, wie können sie mir das bloß antun!" keuchte Graaz und überlegte im selben Moment fieberhaft, wie sie das Techtelmechtel unterbrechen könnte. Ihr fiel ein Kanister ins Auge, auf dem ein Klebeband mit der Aufschritt "Salzsäure" befestigt war. Zunächst war sie etwas skeptisch, doch dann ging ihr ein "Sie sind es doch selbst schuld, wenn sie dich so hintergehen" durch den Kopf. Vorsichtig schlich sie wie eine Katze zwischen den Büschen umher, bis zu der Stelle, wo der Whirlpool stand. Ohne zu zögern kippte sie den ganzen Inhalt des Kanisters in das Wasser – doch Bambina und Luis waren weit und breit nicht zu sehen. "Oh nein!" kreischte Graaz wie eine Gans und hielt sich schützend die Hände vors Gesicht, als das Wasser zu brodeln anfing und wie eine Lavafontäne nach oben spritzte. "Verdammtes Dreckspack," zischte sie und schmiss den Kanister eilig ins nächste Gebüsch. "Was die können, kann ich schon lange." Graaz lief zurück ins Hotel und besorgte sich dort ein Telefonbuch, wo sie die Seiten mit den roten Telefonnummern aufschlug.
Mit großen Augen betrat Mary Frances eines der vielen Spielkasinos in Las Vegas. "So, ihr armen Schlucker, die liebe Mary zeigt euch jetzt mal, wie der Hase läuft." Sie trug ein langes dunkles Kleid, eine rote Federboa und hohe Schuhe. Nun setzte sie ihre Sonnenbrille auf und trat die wenigen Stufen ins Kasino herab. In Zeitlupentempo schritt sie auf den Roulettetisch zu, an dem sich eine großen Menschenmenge versammelt hatte. "Faites vos yuex!" sagte der Bankier und die Leute machten ihre Einsätze. "Ich setze 10.000 auf die Sieben Rot." "Das würde ich nicht tun, Teuerste. Die Sieben Rot hat die letzten Male gewonnen. Ich schlage Ihnen die Neun Schwarz vor," riet Harry ihr. Mary sah über ihre Sonnenbrille hinweg und formte ihre feuerroten Lippen zu einem Kussmund. "Kümmer dich um deinen eigenen Einsatz, Herzchen!" "Rien ne vas plus!" rief schließlich der Bankier und brachte die Kugel ins Rollen. Mit einem Augenzwinkern beförderte Mary die Kugel zu Sieben Rot. Das Ganze wiederholte sie sieben Mal, bis sie sich zum nächsten Spieltisch aufmachte. Dieses Mal war es Black Jack. Harry folgte Mary ungehalten, da sie ihm unzählige Drinks spendierte. Nach einer knappen Stunde hatte Mary Unmengen Geld gewonnen und Harry war stockbesoffen. Mary musste ihn stützen, während sie zum Aufzug gingen. In ihrer Präsidentensuite angekommen ließ sich Harry aufs Bett fallen und schlief sofort schnarchend ein. "Na toll. Und jetzt? Was ich brauche ist ein anständiger Fick, was ich will ist ein anständiger Fick." Mary schaltete den Fernseher auf den Pay-TV-Kanal. Da lief gerade eine hausinterne Call-In-Show, in der man sich Callboys aufs Zimmer bestellen könnte. "Hallo Brad!" meinte Mary lasziv, als sie einen gutgebauten, athletischen Mann auf dem Bildschirm entdeckte. Sie wählte die Nummer, die auf dem Bildschirm stand, und machte sich den Hengst für die Nacht klar. Dann packte sie Harry an den Armen und zog ihn nach draußen auf den Balkon. Sie schloss die Türe und zog die Gardinen vor. Anschließend verschwand sie im Bad, um sich für den Ritt ihres Lebens noch schnell frisch zu machen.
Graaz hatte sich ihr schönstes Sonntagskleidchen angezogen und sich dann auf den Weg nach Downtown Las Vegas gemacht, wo sie sich mit jemandem treffen wollte. Vorbei an den vielen hellerleuchteten Bars und Nachtklubs bog sie schließlich in eine dunkle Seitenstraße ein, wo schon jemand auf sie wartete. Angelehnt an ein Treppengeländer stand eine rothaarige Frau mit einer Zigarette im Mund und lächelte Graaz aufreizend an. "Bist du Gracelle?" fragte sie und ging ein paar Schritte auf sie zu. "Ja. Wir haben telefoniert," nickte Graaz schüchtern und schaute beschämt zu Boden. "Ich bin die Angelique – meine Freunde nennen mich auch manchmal Licky, und zwar aus einem ganz bestimmten Grund," grinste die Frau. "Hast du auch genug Kohle? Ich bin nicht ganz billig." "Aber ich bin willig," erwiderte Graaz und zückte ihre zerschlissene Geldbörse hervor. "Ich biete dir 200 Dollar und will dafür das volle Programm." "Mit dem vollsten Vergnügen," grinste Angelique und riss Graaz die Geldscheine förmlich aus der Hand. Danach führte sie sie auf einen verlassenen Parkplatz, wo sich Angelique auf die Motorhaube legte und sich Graaz entgegenstreckte. Graaz stellte sich hinter sie und begann, ihren Unterleib an Angeliques zu reiben. "Na, das gefällt dir du Nutte, wie?" brachte Graaz stöhnend hervor. Angelique rief "Ja, schneller, schneller!" und krallte sich mit ihren Fingernägeln in den Lack der Autos. Doch der Spaß hatte schnell ein Ende: Plötzlich ertönte die Sirene eines Polizeiwagens, der auch schon wenige Sekunden später auf dem Parkplatz hielt. "So Mädels, die Party ist vorbei!" rief einer der beiden Beamten, die aus dem Wagen ausstiegen. Graaz hörte schon die Handschellen klicken, noch bevor sie überhaupt zum Vorschein kamen.
Es war kurz vor Mitternacht, als Emba die Hotelküche des "Excelsior" betrat. Sie hatte den ganzen Tag Strippoker gespielt und war daher noch nicht dazu gekommen, etwas zu essen. Das Küchenpersonal hatte bereits Feierabend gemacht und so stand Emba nun ganz allein in der Küche und sah sich um. Auf der Anrichte lag noch ein wenig Obst und auch etwas Brot, an dem sich Emba nun schmatzend bediente. "Boah, jetzt noch ein kühles Glas Sekt und ich schwebe im sexten... äh sechsten Himmel," murmelte sie in einem frivolen Ton und überlegte, wo wohl etwas zu trinken sein könnte. Schließlich entdeckte sie eine Tür, auf der in großen Buchstaben "Kühlraum" stand. Voller Vorfreude ging sie auf den Raum zu und verschwand darin. Eine knappe halbe Stunde später erhielt Emba einen Anruf auf ihrem Handy. "Ja?" "Ich wurde um die Bestätigung gebeten, dass du in Position bist," erwiderte eine weibliche Stimme am anderen Ende der Leitung. "Ja. Es ist alles vorbereitet." Emba legte auf und blickte auf die blutüberströmte Leiche, die vor ihr auf dem Boden lag. Es war niemand Geringeres sie selbst...
Die Glocken der kleinen Kapelle läuteten um Punkt 12 Uhr Mitternacht und die wenigen Hochzeitsgäste von Mäckie und Raffi betraten den Innenraum. Eine alte Dame spielte als Untermalung die typische Hochzeitsmusik auf einer jämmerlichen Holzorgel, während sich Raffi und sein Trauzeuge Luis am notdürftigen Altar versammelt hatten. Bambina hatte sich in das cremefarbene Brautjungfernkleid gezwängt, das ihr eigentlich viel zu eng war. "Verdammt, wo is Emba? Denkt sie etwa, ich mache diese Bimmelshit hier ganz alone?" zischte sie ungehalten, da Emba gemeinsam mit ihr Brautjungfer sein sollte. "Pssst! Nicht so laut, du störst die ganze Hochzeit," machte Luis ihr klar und gab ihr einen herzhaften Klaps auf den Hintern. Währenddessen betrat auch Trudy Mackenzie die Kapelle und erblickte sofort ihre Schwester Medusa, die auf der rechten Seite des Gangs saß. Demonstrativ ging sie auf die andere Seite. "Entschuldigen Sie, ist hier noch frei?" fragte Trudy die Frau, die bereits auf der Bank saß. Diese trug ein himmelblaues Kleid und einen dazu passenden Schleier, der ihr Gesicht komplett verdeckte. "Bin ich vielleicht ein Infoschalter?" antwortete die Frau in einem abweisenden Ton. "Wissen Sie, meine Nichte heiratet doch heute und ich bin ja so aufgeregt! Sie und Raffi sind so ein schönes Paar und ich hoffe, dass sie für immer glücklich werden!" redete Trudy wie ein Wasserfall drauf los. "Und wer sind Sie eigentlich?" "Mein Name ist Gräfin Slatt van Buren," antwortete die Frau. "Und was machen Sie hier?" "Ich bin eine enge Bekannte von Raffi. Gewissermaßen seine erste große Liebe – und seine einzige. Und das werde ich auch immer bleiben." "Sie lügen! Jawohl, Sie lügen! Raffi liebt meine Mäckie, ganz bestimmt," beharrte Trudy Stein und Bein auf ihrer Meinung und drehte sich dann von Slatt von Buren weg. Nun begann die eigentliche Hochzeit und Mäckie hatte sich extra Stelzen besorgt, damit sie endlich genau so groß aussah wie Raffi. Diese wollte sie unter ihrem Brautkleid verstecken, doch das Gehen bereitete ihr größere Probleme als zunächst angenommen. Kurz vor dem Altar legte Mäckie eine Bauchlandung hin und fing erst einmal lauthals an zu knatschen. Trudy eilte zu ihr, um sie zu trösten und ihre Tränen abzuwischen, und danach trat der Pfarrer hervor, um Mäckie und Raffi zu trauen. Nach einer schier endlosen Schwafelei tauschten die beiden schließlich ihre Ringe aus und küssten sich. Nach der Trauung stolzierte das frischgebackene Ehepaar nach draußen und Bambina und Luis warfen ein wenig Reis, während Trudy eilig ein paar Fotos knipste. Während das Brautpaar in die Limousine stieg, stand die Gräfin Slatt van Buren hinter einer Säule und lüftete mit den Worten "Jetzt geht der Spaß erst richtig los" ihren Schleier. Unter dem Schleier wurde das Gesicht von Ruthie Mackenzie sichtbar...














