17/III Le matin ensuite

Als der laute, markdurchdringende Gongschlag erklang, war in dem kleinen beschaulichen Städtchen Melody Ville nichts mehr so, wie es vorher einmal gewesen war.

Vom obersten Stockwerk des zehnstöckigen Hochhauses, welches sich am Rande der Stadt befand, hatte man einen gigantischen Blick über Melody Ville. Dort hatte Mary Frances ihr Penthaus, welches auch gleichzeitig ihre Praxis war. Auf einer sündhaft teuren Designercouch, die in der Mitte des Raumes stand, räkelte sich am Morgen Ruthie Mackenzie. Außer ein paar Pflanzen und Bildern, die an den Wänden hingen, war das Zimmer vollkommen leer. Die Sonnenstrahlen, die durch das große Panoramafenster schienen, blendeten Ruthie, so dass sie aufwachte. "Ich glaub, ich spinne! Dieses kleine gelbe Biest will mich wohl verarschen! Aber so nicht, meine Liebe, warte nur, bis es dunkel wird, dann geht es dir an den Kragen!" schrie Ruthie aus voller Kehle und streckte der Sonne den ausgestreckten Mittelfinger entgegen. "Guten Morgen Ruthie," sagte plötzlich eine weibliche Person mit ruhiger Stimme. "Wer zur Hölle sind Sie? Und was mache ich überhaupt hier?" Ruthie versuchte aufzustehen, doch sie war wie gelähmt. "Meine Name ist Dr. Mary Frances. Ich bin deine Therapeutin," erwiderte Mary Frances und setzte sich dabei auf den Sessel, der gegenüber der Couch platziert war. "Therapeutin? So einen Scheiß brauche ich nicht. Ich befürchte, dass eher Sie diejenige sind, die eine Therapie nötig hat," zischte Ruthie und zog plötzlich einen Elektroschocker aus ihrer kleinen Handtasche hevor, den sie Mary Frances an den rechten Arm hielt. Ein paar grelle Blitze waren zu sehen, Mary Frances zuckte wild mit den Armen und Beinen, und zwei Sekunden später lag sie schon bewusstlos auf dem Teppichboden ihres Penthauses. Gemütlich packte Ruthie den Elektroschocker wieder in ihre Handtasche, zog sich dann die geringelten Kniestrümpfe wieder sorgfältig nach oben, und verließ anschließend das Haus über die Feuerleiter.



Starring
Mackenzie Rosman as Mäckie Mackenzie
Dustin Milligan as Raffi de Mahaffy
Melissa McCarthy as Dana Beseburgh (credit only)
Steven Culp as Ben Delany (credit only)
James Hyde as Hank Bennett
Juliett Mills as Tabatha Lopez
Juliett Mills as Tabitha Bennett
Nicholle Tom as Graaz Lopez
David Gallagher as Harry Crane
Halle Berry as Eschke Doughter
Jesse Metcalfe as Luis Figaro
Keshia Knight-Pulliam as Bambina Knirsh
Jan Hoag as Murgy Muschka
Nicollette Sheridan as Alaska Lennox
Jennifer Love Hewitt as Mary Frances
Landry Allbright as Ruthie Mackenzie
Guest Starring
Jessica Biel as Emba van de Driesche
Andrea Evans as Trudy Mackenzie
Rosita Pelayo as Kikis van der Velle

Die Vögel zwitscherten in den Bäumen und die Sonne strahlte hell vom Himmel an diesem herrlichen Morgen in Melody Ville. In der Innenstadt tummelten sich die Menschen, um Einkäufe zu tätigen oder um sich mit Freunden und Bekannten in einem Straßencafé zu treffen. So saßen auch Luis Figaro, Bambina Knirsh, Harry Crane und Emba van de Driesche in einem Bistró an der Milabu Avenue und schlürften jeder gierig einen Kirschsaft mit Orangengeschmack. "Leute, die Zeit vergeht so quick, ich kann es gar nicht believen, eben hatten wir noch Weihnachten, und now haben wir schon fast wieder Frühling, ey, alles wird green, das ist so krass," meckerte Bambina, während sie die Speisekarte studierte. "Ja, mir ist so, als würden mir drei Monate meines Lebens fehlen. Ich glaube, ich habe wohl einen Filmriss – oder Blackout, wie man es heutzutage nennt," stimmte Luis ihr zu. "Einen Filmriss dürfte wohl eher die arme Graaz haben, nachdem, was sie auf der Party alles gesoffen hat," lachte Emba hämisch. "Niemand wird ihr die Unschuldsnummer noch abnehmen – vor allem, weil ich alles auf Video aufgenommen habe." Zum Beweis zauberte sie eine kleine Handkamera unter dem Tisch hervor und Bambina, Luis und Harry schauten mit großen Augen auf das Display, auf dem zu sehen war, wie Graaz ein Glas Brombeerlimonade nach dem anderen in sich hineinkippte. Plötzlich zuckten die Jugendlichen erschrocken zusammen, als ein leuchtend roter Paradewagen mit lautem Getöse über die Straße geholpert kam. Ein großes, handbemaltes Schild hing an einer Seite. Darauf stand in krickeligen Buchstaben "Unsere Stadt soll schöner werden" geschrieben. Oben auf dem Wagen stand eine Frau, die in ihr Megafon brüllte. "Wählt mich, Alaska Lennox, zur neuen Bürgermeisterin und ich werde Melody Ville in eine blühende Industriestadt verwandeln! Vergessen Sie nicht, für mich abzustimmen! Mein Sieg... äh... Ihre Stimme zählt!"

Es stank gewaltig nach Schweinemist und Hühner flatterten wild durch die Gegend, doch das war das geringste Problem, was Kikis in diesem Moment hatte, als sie mit einem klapprigen Überlandbus auf dem Weg von Mexiko City nach Melody Ville war. Sie musste sich nämlich den Platz mit einer übergewichtigen Dame teilen, die ungefähr so breit wie lang war. Kikis saß am Fenster und hatte kaum noch Platz zum Atmen. Zur Tarnung hatte sie sich ein schwarzes Tuch über ihre roten Haare gebunden und trug eine verspiegelte Sonnenbrille. "Die arme Romina. Sie musste Höllenqualen durchleben – und daran bist nur du Schuld, Ruthie Mackenzie. Aber jetzt wirst du dein blaues Wunder erleben," dachte sich Kikis und ihre Stirn legte sich in Zornesfalten. Sie hatte im Bus eine Zeitung vom vergangenen Herbst gefunden, in der haarklein über den Prozess gegen Ruthie berichtet wurde, nachdem sie die vielen Wasserbomben in Melody Ville platzen gelassen hatte. In einer Kurve musste der Bus mit quietschenden Reifen bremsen. Kikis wurde von der dicken Frau gegen die Fensterscheibe gepresst und ihr Make-up hinterließ eine fettige Spur auf der Scheibe. "Na warte, Ruthie, das kriegst du alles heimgezahlt, zieh dich schon einmal warm an – zur Not habe ich auch noch einen Pelzmantel für dich dabei," grinste Kikis diabolisch und nahm einen Schluck von ihrer leckeren Diätcola.

"Meine sehr verehrten Zuschauer, mein Name ist Eschke Doughter, ich berichte hier live vom Ort des Grauens für den geschätzten Sender MD-TV! Sie können sich gar nicht vorstellen, was hier heute los ist, in diesem kleinen Ort namens Melody Ville, wo einmal im Jahr der Wochenmarkt stattfindet! In diesen Minuten findet die Eröffnung einer neuen Boutique statt und es ist wie ein Staatsakt, denn die gesamte Prominenz der Stadt hat sich hier versammelt, um diesen Ereignis beizuwohnen. Leider kann ich niemanden sehen, der es auch nur ein bisschen wert wäre, für ein Interview vor die Kamera zu treten. Wir bleiben am Ball, liebe Zuschauer, schalten Sie bloß nicht um, wir haben die Stars, die anderen nicht!" Eschke setzte ein billiges Lächeln auf und warf ihr Haar galant in den Nacken, um sexy auszusehen. Sie befand sich auf der Eröffnungsfeier der Boutique "Mackenzie Hard Designs", die von Mäckie gegründet wurde. Überall hingen Leuchtschilder mit der Aufschritt "Mäckie macht Mode", die Besucher anlocken sollten. "Ich bin ja so stolz auf dich, mein kleines Madel," drückte Trudy Mackenzie ihre Nichte an sich. "Aber woher hattest du eigentlich das Geld?" "Das geht dich gar nichts an. Aber ganz im Vertrauen, ich habe es aus der Kasse von der Halloweenparty geklaut," lächelte Mäckie dämonisch. "Du wirst Ruthie doch nichts davon erzählen – oder etwa doch?" "Kommt ganz darauf an. Ich richte mich da ganz nach deinen Wünschen," erwiderte Trudy und beäugte derweil die Kreationen von Mäckie. Es waren hauptsächlich Lederoutfits mit gewagten Ausschnitten. Unbemerkt von beiden betrat ein Junge den Laden – es war Raffi de Mahaffy, Ruthies Ex-Mann!

Tabatha Lopez hatte ein prächtiges Frühstück hergerichtet und zur Feier des Tages sogar einen Kuchen gebacken. Ihr Schwager und Liebhaber Hank sowie ihre Schwester Tabitha waren auch schon eingetroffen und saßen am Essenstisch – nur die kleine Graaz fehlte noch. "Können wir jetzt endlich anfangen? Ich habe Hunger, einen Bärenhunger!" beschwerte sich Tabitha lauthals und hatte sich schon mit Messer und Gabel bewaffnet, doch Tabatha schüttelte den Kopf. "Tabitha, mäßige dich, denk an deinen Blutdruck. Wir werden nicht anfangen, bevor Graaz bei uns ist. Ich geh jetzt mal nach oben und schaue nach, wo mein kleines Engelchen bleibt." "Nein, das tust du jetzt nicht! Ich werde nachschauen! Und ich werde sie auf der Stelle in der Luft zerreißen, wenn sie nicht endlich ihren fetten Arsch die Treppe herunterbewegt! Wir sind doch hier nicht im Kindergarten!" Tabitha sprang von ihrem Plastikstuhl auf und rannte die Treppe hinauf ins erste Stockwerk, wo sich das Kinderzimmer von Graaz befand. Anstatt die Türklinke herunterzudrücken rammte sie in ihrer Wut einfach die Tür ein, so dass das Schloss gänzlich herausbrach. In Graaz’ Zimmer, welches mit lustigen Bibelsprüchen und Tierpostern dekoriert war, waren die Vorhänge noch zugezogen und ein leises Wimmern ertönte aus der Ecke, wo das Bettchen von Graaz stand. "In diesem Hause wird nicht geheult! Lachen und Fröhlichkeit stehen hier auf der Tagesordnung!" schrie Tabitha in Rage und zog Graaz die Bettdecke weg. Doch was sie darunter entdeckte, war ein Schock für sie: Ihre Nichte hatte leere Flaschen, die vorher mit Brombeerlimonade gefüllt waren, unter der Decke versteckt. "Beim Barte von Teufels Großmutter," fluchte Tabitha bei diesem Anblick.

Ruthie Mackenzie düste in ihrem Elektroauto duch die Stadt und überfuhr eine rote Ampel nach der anderen, was zu einigen Unfällen führte. Plötzlich begann das Auto langsamer zu werden und kam schließlich in der Baker Street zum stehen. "So eine Scheiße," fluchte Ruthie, während sie aus dem Wagen ausstieg. "Hey Ruthie, lange nicht gesehen. Wie geht’s dir?" rief eine der Huren ihr zu. "Halten Sie Ihr dreckiges Maul," erwiderte Ruthie und zeigte ihr dabei den Mittelfinger. Wütend trat sie gegen einen der Reifen des Elektroautos, als sie bemerkte, dass jemand hinter ihr stand. "Aus die Maus!" bemerkte eine weibliche Stimme. Ruthie drehte sich um und blickte in das Gesicht von Kikis. "Was willst du hier?" zischte Ruthie und holte dabei mit der Hand aus, doch Kikis war schneller. "So haben wir nicht gewettet, du kleine Bitch. Es reicht!" Kikis wehrte Ruthies Attacke gekonnt ab und schubste sie, so dass sie rückwärts auf die Motorhaube fiel. Als Kikis im Begriff war sich auf Ruthie zu stürzen, ergriff Ruthie die Antenne und zog einmal dran, so dass sie Kikis genau ins Gesicht zurückfederte. Bevor Kikis sich dafür revanchieren konnte, hatte Ruthie aus ihrer Handtasche etwas Pfefferspray geholt und sprühte es Kikis gekonnt in die Augen. Daraufhin stieg sie auf ihr quietschgelbes Skateboard, holte etwas Anlauf und zischte dann wie ein geölter Blitz die Baker Street hinunter. Nach einigen Minuten hatte sich Kikis’ Zustand wieder gebessert und sie konnte ihre Augen wieder öffnen. Sie schaute sich verdutzt um und bemerkte, dass hinter den Scheibenwischern des Elektroautos eine Karte steckte. Mit zittrigen Fingern öffnete Kikis diese und las die darauf in Handschrift verfassten Zeilen. "Liebe Kikis, ich möchte mich heute Abend mit einem kleinen Versöhnungsessen bei dir für alles entschuldigen. Es wäre schön, wenn du um acht Uhr in der alten Lagerhalle sein könntest. Tausend Küsse, deine Ruthie Mackenzie."

In Rage zog Tabitha ihre Nichte Graaz an den Ohren aus ihrem Bett und schubste sie unsanft die Treppe ins Erdgeschoss hinunter. "Aua, du tust mir weh," jammerte Graaz und Tränen schossen ihr in die Augen, doch das kümmerte Tabitha herzlich wenig. "Ich werde dir noch viel mehr weh tun, wenn du jetzt nicht endlich spurst, du verzogene Göre. Noch einen Mucks und es setzt eine gehörige Tracht Prügel, dass dir Hören und Sehen vergeht!" brüllte sie so laut, wie sie nur konnte. "Was ist denn hier los?" Tabatha kam verdutzt aus der Küche gelaufen und wischte sich ihre dreckigen Finger an ihrer versifften Kittelschürze ab. "Tja, vorbei ist die Illusion des kleinen, frommen Häschens! Wenn es Nacht wird in Melody Ville, ist deine Tochter eine versoffene Bibelschlampe, so sieht es aus! Von wegen Kirchengruppe und so ein Scheiß, in Wahrheit hat sie sich die Nachmittage in schmutzigen Hafenkneipen um die Ohren geschlagen! Ha, jetzt schaut sie dumm aus der Wäsche, nicht wahr?" triumphierte Tabitha. "Oh mein Gott, das kann ich gar nicht glauben – aber so gesehen, wir haben alle mal ein paar Fehler gemacht, nicht wahr Tabitha?" spielte Tabatha die Situation herunter. "Wie bitte? Du hast doch nicht mehr alle Tassen im Schrank!" "Ja, das stimmt, die hast du nämlich bei deinem letzten Wutanfall gegen die Wand geworfen." "Aber Mama, ich habe gesündigt, ich kann nicht mit dieser Schuld leben," meldete sich jetzt Graaz mit weinerlicher Stimme zu Wort. "Ich möchte bitte bestraft werden, bitte bitte! Du darfst mir nicht verzeihen, was ich getan habe. Ich muss meine Seele reinwaschen, um mich von dieser Last zu befreien." "Nun, wenn das so ist...," überlegte Tabatha mit einem angestrengten Gesichtsausdruck, "...schicken wir dich ins Kloster St. Elsewhere in Harmony Bay!" beendete Tabitha den Satz ihrer Schwester und auf Graaz’ Gesicht zeigte sich große Erleichterung.

Es war kurz nach acht Uhr abends, als Kikis vorsichtig die Tür der alten Lagerhalle öffnete. Die Tür quietschte gewaltig und Kikis schaute sich prüfend um, denn innen war alles dunkel. Plötzlich ging wie von Geisterhand das spärliche Licht an, doch niemand war zu sehen. Kikis setzte langsam einen Fuß vor den anderen und entdeckte schließlich einen festlich gedeckten Tisch in der Mitte des Raumes. Zum selben Zeitpunkt betrat auch die Hexe Murgy Muschka die Halle, allerdings von der gegenüberliegenden Seite. "Du bist aber nicht Ruthie!" bemerkte Kikis mit einer schrillen Stimme, als sie Murgy erblickte. "Was duuu wollen von mirr? Wo gibt es saftigen Braten und leckere Wein zum Verschlingen?" fragte Murgy und schaute sich mit einem gierigen Blick um. Durch ihre riesigen Nasenlöcher zog sie den Bratenduft, der in der Luft lag, ein. "Da seid ihr ja endlich!" schallte es plötzlich durch die Halle. "Wo bist du kleine Bitch?" schrie Kikis aus und blickte zu allen Seiten, doch sie konnte Ruthie nirgendwo erblicken. "Ich bin hier oben!" trällerte Ruthie fröhlich, die auf ein paar gestapelten Kisten stand und erhaben auf die beiden herabblickte. "Das war eine gemeine Falle!" erkannte Kikis und ballte ihre Hände zu Fäusten. "Das wirrrst du mir büüüßen!" meinte Murgy. "Abwarten!" erwiderte Ruthie gelassen und zückte eine Flasche Bratenspray aus ihrer Handtasche. Mit einem Satz sprang sie von den Kisten herunter und landete direkt vor Murgy. "Kuckuck!" lachte Ruthie dreckig und schlug Murgy mit der Flasche einmal kräftig auf ihren Dickschädel. Doch die Flasche prallte ab und glitt Ruthie aus ihren schmalen Händen. Als die Flasche den Boden berührte, gab es einen lauten Knall und die Spraydose explodierte. Funken sprühten in alle Richtungen und da in dieser Lagerhalle Schwarzpulver gelagert wurde, entfachte sich keine Sekunde später ein Feuer. Blitzschnell breitete sich das Feuer aus und hatte Kikis und Murgy innerhalb von Sekunden eingeschlossen. Ruthie konnte sich gerade noch rechtzeitig mit einem Salto rückwärts aus der Gefahrenzone entfernen. Plötzlich vernahm sie die Melodie von "Samba de Melody", ihrem Handyklingelton. Hektisch griff Ruthie in ihre Handtasche und holte ihr aufklappbares Handy hervor. "Allô?" sagte sie mit aufgeregter Stimme. "Qu’est-ce qui s’est passé?" (Was ist passiert?) fragte eine weibliche Stimme am anderen Ende der Leitung. "Mon camouflage est détruit. Tu dois m’aider!" (Meine Tarnung ist aufgeflogen. Du musst mir helfen.) erwiderte Ruthie. "D’accord. Je vais coordonner ton transport. Tu dois supprimer toutes les traces." (Ich koordiniere deinen Transport. Du musst alle Spuren verwischen.) "Déjà fait. Je suis en danger. Nous devons nous dépêcher." (Schon geschehen. Ich bin in Gefahr. Wir müssen uns beeilen.) "Je sais. L’hélicoptère arrive chaque minute!" (Ich weiß. Der Helikopter kommt jede Minute.) Ruthie klappte ihr Handy zusammen und verstaute es wieder in ihrer Handtasche. Anschließend setzte sie sich eine Atemmaske auf und lief die Eisentreppe hinauf bis zum Dach, wo sie schon die Geräusche des Helikopters vernahm. Am Steuer des Helikopters saß niemand Geringeres als Luis Figaro, der Ruthie eine Seilwinde zuwarf, an der sie sich langsam emporhangelte. Einige Sekunden später war sie an Bord geklettert und der Helikopter entfernte sich aus Melody Ville...

Letzte Aktualisierung: 17.10.2010

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